WAS WILL DER VEREIN ?
 

Vereinfacht gesagt: Es geht uns um die Förderung internationaler Verständigung zwischen West-, Ost- und Südosteuropa.

Im Kern erstrecken sich die Projekte des Vereins besonders auf kulturelle, wissenschaftliche, soziale und politische Bereiche, die die Bevölkerung in Deutschland und den ost- und südosteuropäischen Ländern sowie deren internationale Zusammenarbeit betreffen.

ZEKUK e.V. versteht sich also als Brücke zwischen Deutschland und Ost- und Südosteuropa.

 



WELCHE KONKRETEN INITIATIVEN LASSEN SICH DARAUS ABLEITEN ?

Dem Satzungszweck entsprechend bezieht sich die Vereinsarbeit je nach Projekt auf
 
 

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die fachliche Förderung von Schülern, Studenten und Lehrkräften aus diesen Ländern und Deutschland


die Initiierung und Durchführung interkultureller Zusammenarbeit und interkultureller Begegnung zur Förderung des gegenseitigen Kennenlernens und Verständnisses, wie zum Beispiel durch Austauschprojekte, Jugendbegegnungen oder mehrsprachige Veröffentlichungen, etc.


die Durchführung von Forschungsprojekten für Dritte, die der gegenseitigen Information und Verständigung dienen.
 

die Information der Öffentlichkeit über Vereinsaktivitäten, zum Beispiel durch die Organisation von Ausstellungen und Vortragsveranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft mit interkulturellem Bezug, durch die Veranstaltung von Vorträgen, Seminaren und Tagungen.


die Förderung des kulturellen und wissenschaftlichen Austausches auf institutioneller Ebene mittels Partnerschaften und Austauschprogrammen sowie Vermittlung von Stipendien an Studierende, Wissenschaftler/innen, Künstler/innen aus den ost- und südosteuropäischen Staaten u.a.

 

 

 

Die Durchführung der Projekte erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Slawistik und dem Historischen Institut der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Zusammenarbeit mit anderen Instituten erfolgt projektbezogen dem Vereinszweck entsprechend.



WELCHE GRUNDSÄTZE LIEGEN DER VEREINSARBEIT ZUGRUNDE ?

ZEKUK e.V. unterstützt alle demokratischen Bestrebungen zur Einigung Europas.
Der Verein arbeitet unabhängig, überparteilich, überkonfessionell und multiethnisch.

 



WO LIEGEN DIE WURZELN VON ZEKUK e.V. UND WER ENGAGIERT SICH IM VEREIN?
 

ZEKUK e.V. wurde nach einjähriger Vorbereitung 2005 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von Mitarbeitern und Studenten der Südslawistik, Südosteuropastudien und Osteuropäischen Geschichte gegründet. Der Grundgedanke bestand zunächst darin, die theoretische Seite des Studiums mit einer praktischen zu verbinden. Mit den in der Satzung niedergelegten Ideen und Zielen entstand so ein Forum, das sowohl auf wissenschaftlichem als auch gesellschaftlichem Gebiet das Engagement von Menschen für internationale Verständigung bündelt.

Die Idee, sich in Südosteuropa zu engagieren, reicht jedoch weiter zurück. Bis 2004 bestand an der FSU Jena der gemeinnützige Verein "Pro Humanitate", der seit 1994 zunächst Hilfstransporte in die Nachfolgestaaten Jugoslawiens gebracht und daran anschließend mehrere Stipendienprogramme in Kroatien und Bosnien durchgeführt hatte. Aus diesen Erfahrungen heraus und als dessen Nachfolger mit einer veränderten Ausrichtung wurde ZEKUK e.V. ins Leben gerufen.

Pro Humanitate wiederum war von ehemaligen Mitgliedern des Vereins "Schüler helfen Leben" gegründet worden, die nach Beendigung ihrer Schulzeit und mit Beginn ihres Studiums auch weiter in Südosteuropa vor dem Hintergrund der Jugoslawienkriege im humanitären Bereich helfen wollten. An zeitweise sieben deutschen Universitäten gab es Regionalgruppen, die sich dem Ziel verpflichtet hatten, im ehemaligen Jugoslawien Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Die Wurzeln von ZEKUK e.V. reichen also bis 1992 zurück, dem Jahr, in dem die Landesschülervertretung in Schleswig-Holstein und die Junge Presse Schleswig-Holstein eine landesweite Schülerzeitung (LAZ)  ins Leben gerufen hatten, die mit Beginn der Bombardements in Kroatien die Aktion "Schüler helfen Leben" startete, um Geld für Hilfstransporte und den Aufbau behelfsmäßiger Schulen in Flüchtlingslagern zu sammeln. Seitdem gab es immer wieder Menschen, die sich für die Belange der ost- und südosteuropäischen Nachbarn sowie eine gegenseitige Verständigung einsetzten.

 


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